Kitchari ist das ayurvedische Wohlfühlgericht, das Bauch und Seele beruhigt. In der Frühlingsvariante wird es leichter, grüner und herrlich duftend – perfekt, wenn du nach dem Winter etwas Sanftes, aber Nahrhaftes möchtest. Die Basis bleibt schlicht: Reis, Mungdal und wärmende Gewürze.
Dazu kommen frische Frühlingsgemüse und Kräuter, die dem Eintopf eine lebendige Note geben. Einfach zu kochen, gut bekömmlich und ideal für eine kleine Reset-Woche.
Ayurveda Kochkurs – Gesund kochen, bewusst genießen
Du hast Rezepte ausprobiert – und willst Ayurveda endlich wirklich verstehen? In diesem Online-Kochkurs lernst du Schritt für Schritt die ayurvedische Küche: Gewürze, Zubereitung, Doshas und alltagstaugliche Routinen – damit du Gerichte nicht nur nachkochst, sondern gezielt an dich anpassen kannst.
Das bekommst du im Kochkurs
- Über 50 Lektionen: Theorie & Praxis – verständlich aufgebaut.
- Dosha-Küche (Vata, Pitta, Kapha): Gerichte passend zur Konstitution variieren.
- Gewürzlehre & Masalas: Gewürze gezielt einsetzen – für Geschmack & Bekömmlichkeit.
- Alltagstaugliche Rezepte: vom einfachen Kitchari bis zu nährenden Rasayana-Gerichten.
- Kochen lernen statt nur Rezepte sammeln: Du verstehst das „Warum“ hinter der Ayurveda-Küche.
Warum Dieses Rezept Funktioniert

- Ausgleichend und leicht: Im Frühling braucht der Körper oft weniger Schwere. Dieses Kitchari nutzt leichte Gemüse und milde Gewürze.
- Sanft zur Verdauung: Reis und Mungdal sind gut verträglich.Gewürze wie Ingwer und Kreuzkümmel unterstützen die Verdauung.
- Ein Topf, wenig Aufwand: Alles gart zusammen, du brauchst keine große Vorbereitung oder aufwendige Techniken.
- Flexibel: Du kannst Gemüse je nach Saison tauschen und die Gewürzintensität anpassen.
- Meal-Prep-tauglich: Lässt sich gut vorkochen, aufwärmen und ist am nächsten Tag oft noch besser.
- Lad, Vasant (Author)
Was Du Brauchst
- Basiskomponenten:
- 150 g geschälter Mungdal (oder gelbe Mungbohnen, in Deutschland oft „Mung Dal“)
- 150 g Basmatireis (weiß, gut gewaschen)
- 800–1000 ml Wasser oder milde Gemüsebrühe (je nach gewünschter Konsistenz)
- 1–2 EL Ghee oder mildes Kokosöl
- 1 TL feines Meersalz (nach Geschmack)
- Gewürze:
- 1 TL Kreuzkümmelsamen
- 1 TL Senfsamen (schwarz oder braun)
- 1 TL Koriandersamen, grob gemörsert
- 1 TL Kurkumapulver
- 1–2 cm frischer Ingwer, fein gehackt
- 1 Prise Asafoetida (Hing), optional
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Optional: 1 kleine grüne Chilischote, fein gehackt, für etwas Schärfe
- Frühlingsgemüse und Kräuter:
- 1 kleine Zucchini, in Würfeln
- 1 Handvoll grüner Spargel, in 2–3 cm Stücke geschnitten
- 1 Handvoll Erbsen (frisch oder TK)
- 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe
- 1 Handvoll Babyspinat oder junger Mangold
- Frische Kräuter: Petersilie, Koriander oder Dill, grob gehackt
- Optional: Abrieb von 1 Bio-Zitrone für Frische
- Zum Servieren:
- Ein Spritzer Zitronensaft
- Ein Klecks Joghurt oder Kokosjoghurt (optional)
- Chiliöl oder Ghee, nach Lust
Ayurveda Fasten – sanfte Reinigung & neue Energie
Du möchtest deinem Körper eine Pause gönnen, ohne ihn zu überfordern? Ayurveda-Fasten setzt auf Sanftheit statt Verzicht: warme Mahlzeiten, klare Strukturen und Rituale, die Verdauung und Energie wieder in Balance bringen.
Das lernst du im Ayurveda-Fasten-Programm
- Ayurvedische Fastenprinzipien: Reinigung ohne Stress für den Körper.
- Dosha-gerechtes Fasten: Vata, Pitta & Kapha individuell berücksichtigen.
- Warme, leicht verdauliche Mahlzeiten: z. B. Kitchari & Brühen.
- Rituale & Tagesstruktur: für Verdauung, Klarheit & neue Energie.
- Alltagstauglich: ideal auch für Einsteiger im Ayurveda.
Schritt für Schritt

- Waschen und Einweichen: Reis und Mungdal gründlich waschen, bis das Wasser klar ist. Wenn du Zeit hast, 20–30 Minuten einweichen. Das macht das Kitchari noch bekömmlicher.
- Gewürz-Tadka: Ghee in einem großen Topf erhitzen.Kreuzkümmel, Senfsamen und Koriandersamen zugeben. Kurz anrösten, bis es duftet und die Senfsamen springen.
- Aromen hinzufügen: Ingwer, Asafoetida und Kurkuma unterrühren. Falls du Chili verwendest, jetzt dazugeben.Nicht zu dunkel werden lassen.
- Reis und Mungdal anrösten: Abgetropften Reis und Mungdal in den Topf geben, 1–2 Minuten mit den Gewürzen schwenken. Das gibt Tiefe und ein nussiges Aroma.
- Wasser zugeben und köcheln: 800 ml Wasser oder Brühe angießen, salzen und aufkochen. Dann auf niedrige Hitze stellen, abdecken und 20–25 Minuten sanft köcheln lassen.
- Gemüse einarbeiten: Zucchini, Spargel und Erbsen zugeben.Weitere 8–10 Minuten köcheln, bis alles weich ist, aber noch Farbe hat. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
- Grünes Finish: Frühlingszwiebeln und Spinat unterheben, 1–2 Minuten ziehen lassen. Mit Pfeffer, Zitronenabrieb und Salz abschmecken.
- Servieren: In Schalen füllen, mit frischen Kräutern bestreuen.Mit Zitronensaft und einem Klecks Joghurt oder etwas Ghee abrunden.
- Marke: ZS Verlag GmbH
- Easy Ayurveda ? Das Kochbuch: 4 Schritte für deinen Neuanfang in der Küche
- Farbe: White
So Lagerst Du Es
- Im Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter 3–4 Tage haltbar. Beim Aufwärmen etwas Wasser oder Brühe zugießen.
- Einfrieren: Bis zu 2 Monate möglich. In Portionen einfrieren.Langsam im Kühlschrank auftauen und sanft erwärmen.
- Meal-Prep-Tipp: Kitchari etwas dicker kochen. Beim Aufwärmen mit heißem Wasser auf gewünschte Konsistenz bringen.

Gesundheitsvorsorge mit Ayurveda – Lebensstil für Prävention & Balance
Du willst Ayurveda nicht nur „nach Gefühl“, sondern mit klarer Struktur in deinen Alltag bringen? Dieses Online-Seminar zeigt dir, wie du Ernährung, Lebensstil und Routinen ayurvedisch ausrichtest – als langfristige Gesundheitsvorsorge, ohne Perfektionismus.
Kursinhalte auf einen Blick
- Modul 1 – Ayurveda als Gesundheitsvorsorge: Warum Konstitution wichtig ist & wie Lebensstil/Ernährung auf Gesundheit wirken.
- Modul 2 – Ayurveda und TCM: Welche Grundprinzipien Gesundheit fördern – und wie ähnlich sie sich sind.
- Modul 3 – „Hausapotheke“ des 21. Jahrhunderts: Rasayanas, rechtzeitig Impulse setzen, ayurvedische Detox-/Fastenwoche als Konzept.
- Modul 4 – Gesundheits-Manager werden: Gesundheitsvorsorge alltagstauglich umsetzen (inkl. „gesund am Geldbeutel“-Ansatz).
Gesundheitliche Vorteile
- Gut für die Verdauung: Mungdal und Reis sind mild und leicht verdaulich. Gewürze wie Ingwer und Kreuzkümmel unterstützen die Magen-Darm-Funktion.
- Ausgewogene Makros: Das Gericht liefert komplexe Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß und je nach Fettzugabe gesunde Fette.
- Entlastend: Ideal für Tage, an denen du den Körper etwas runterfahren möchtest – weniger Zucker, weniger Schwere, trotzdem satt.
- Mikronährstoffe: Frühlingsgemüse bringt Vitamin C, Folat und Mineralstoffe.Kurkuma liefert Curcumin mit antioxidativen Eigenschaften.
Typische Fehler
- Zu wenig Flüssigkeit: Kitchari saugt viel Wasser. Halte heißes Wasser bereit und justiere nach.
- Gewürze verbrennen: Der Tadka braucht Aufmerksamkeit. Gewürze nur kurz rösten, sonst werden sie bitter.
- Gemüse zu früh dazu: Grünes Gemüse erst später zugeben, damit Farbe und Biss bleiben.
- Zu salzig: Salz lieber schrittweise.Brühe kann bereits Salz enthalten.
- Reis/Mung nicht gewaschen: Der Schritt ist wichtig. Er entfernt Stärke und Bitterstoffe, die Blähungen fördern können.
Ayurveda Ernährungsberatung lernen – Nahrung als Medizin
Du möchtest Ernährung nicht nur „gesund“, sondern individuell & ganzheitlich verstehen? In dieser Fachfortbildung lernst du, Ernährung auf Dosha, Lebensphase und Jahreszeit abzustimmen – und Menschen professionell in Ernährungsfragen zu begleiten (für Coaching, Beratung oder den eigenen Alltag).
Das ist im Programm enthalten
- Module 1–6: Ayurveda-Kochkurs (Praxis & Prinzipien für die Küche).
- Module 7–12: Ayurveda-Basics inkl. Konstitutionsbestimmung.
- Module 13–47: Aufbau Ernährung & Gesundheitsberatung (westlich + ayurvedisch).
- Kommunikation & Umsetzung: Rhetorik, Seminargestaltung, Internetmarketing.
- Ziel: kompetent beraten – individuell, praxisnah und alltagstauglich.
Variationen
- Zitronen-Koriander-Kitchari: Viel frischer Koriander, Zitronensaft und ein Hauch gerösteter Kreuzkümmel als Topping.
- Grünes Kitchari: Spinat, Mangold und Kräuter pürieren und am Ende unterrühren – samtig und sehr grün.
- Gemüsewechsel: Statt Spargel: Brokkolini oder Zuckererbsen. Statt Zucchini: junger Kohlrabi in feinen Würfeln.
- Cremiger Twist: Ein Löffel Kokosmilch für eine sanfte, runde Note.Passt gut zu Ingwer und Limette.
- Protein-Boost: Geröstete Tofuwürfel oder Kichererbsen als Topping, wenn du mehr Eiweiß möchtest.
- Getreide-Alternativen: Teil des Reises durch Hirse oder Quinoa ersetzen. Garen separat, dann unterheben.
FAQ
Kann ich statt Mungdal rote Linsen verwenden?
Ja, das geht. Rote Linsen kochen schneller und zerfallen cremig.
Reduziere die Garzeit um etwa 5–7 Minuten und kontrolliere die Flüssigkeit.
Wird Kitchari besser im Schnellkochtopf?
Für die Basis aus Reis und Mungdal ist der Schnellkochtopf praktisch und zeitsparend. Das Gemüse gibst du erst nach dem Druckgaren dazu und lässt es kurz offen ziehen, damit es nicht verkocht.
Ist das Rezept glutenfrei?
Ja. Reis, Mungdal und Gewürze sind von Natur aus glutenfrei.
Achte bei Brühe und Gewürzmischungen auf zertifizierte Produkte.
Kann ich braunen Reis nehmen?
Geht, braucht aber deutlich länger und macht das Gericht schwerer. Weiche ihn mindestens 1 Stunde ein und verlängere die Garzeit. Eventuell mehr Wasser einplanen.
Wie scharf sollte Kitchari sein?
Traditionell eher mild.
Du kannst mit Chili oder Pfeffer nach Geschmack arbeiten. Für sensible Mägen lieber ganz ohne Schärfe.
Was passt dazu?
Ein einfacher Gurkensalat mit Zitronensaft und frischen Kräutern ist ideal. Dazu ein Klecks Joghurt oder ein Lassi für ein rundes, leichtes Essen.
Kann ich es abends essen?
Ja.
Dieses Kitchari ist leicht genug für den Abend. Iss langsam und warm, das unterstützt die Verdauung.
Fazit
Kitchari Frühlings-Style ist unkompliziert, freundlich zur Verdauung und trotzdem voller Geschmack. Mit frischem Gemüse, sanften Gewürzen und einem Spritzer Zitrone bringt es Leichtigkeit in die Küche.
Es eignet sich für stressige Wochen genauso wie für bewusste Auszeiten. Koche eine größere Menge, variiere nach Lust, und hab immer eine Schale wohltuende Wärme parat. Genau das Richtige, wenn du im Frühling etwas Einfaches, Gutes und Nährendes suchst.