Diese Suppe ist für Tage, an denen Körper und Geist nach Wärme und Stabilität verlangen. Ayurvedisch gedacht, verbindet sie sanfte Gewürze mit nährender Brühe und leicht verdaulichem Eiweiß. Sie wärmt von innen, macht satt, ohne zu belasten, und lässt sich wunderbar an die Jahreszeit anpassen.
Ob nach einer Erkältung, bei Müdigkeit oder als beruhigendes Abendessen – diese Hühnersuppe ist ein echter Alltagsretter.
Ayurveda Kochkurs – Gesund kochen, bewusst genießen
Du hast Rezepte ausprobiert – und willst Ayurveda endlich wirklich verstehen? In diesem Online-Kochkurs lernst du Schritt für Schritt die ayurvedische Küche: Gewürze, Zubereitung, Doshas und alltagstaugliche Routinen – damit du Gerichte nicht nur nachkochst, sondern gezielt an dich anpassen kannst.
Das bekommst du im Kochkurs
- Über 50 Lektionen: Theorie & Praxis – verständlich aufgebaut.
- Dosha-Küche (Vata, Pitta, Kapha): Gerichte passend zur Konstitution variieren.
- Gewürzlehre & Masalas: Gewürze gezielt einsetzen – für Geschmack & Bekömmlichkeit.
- Alltagstaugliche Rezepte: vom einfachen Kitchari bis zu nährenden Rasayana-Gerichten.
- Kochen lernen statt nur Rezepte sammeln: Du verstehst das „Warum“ hinter der Ayurveda-Küche.
Was Dieses Rezept Besonders Macht

- Sanfte Ayurveda-Gewürze: Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel und Fenchel unterstützen Verdauung und Immunsystem, ohne zu scharf zu sein.
- Langsam geköchelt: So lösen sich Mineralstoffe und Kollagen aus Knochen und Haut – für eine kräftige, runde Brühe.
- Ausgleichend für Vata und Kapha: Wärmend und erdend, gut bei Kälte, Trockenheit, Müdigkeit oder nach Anstrengung.
- Leicht anpassbar: Mit Gemüse der Saison, Reis oder Mung-Dal wird die Suppe zu einer vollwertigen, gut verdaulichen Mahlzeit.
- Alltagstauglich: Einfache Schritte, gut vorzubereiten, ideal zum Aufwärmen über mehrere Tage.
Zutaten
- 1 ganzes Hähnchen (ca. 1,2–1,5 kg) oder 1 kg Hähnchenteile mit Knochen
- 2 EL Ghee (alternativ: hochwertiges Olivenöl)
- 1 große Zwiebel, grob gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, in Scheiben
- 2–3 cm frischer Ingwer, in feine Stifte
- 1 TL Kurkumapulver (oder 2 cm frische Kurkuma, fein gerieben)
- 1 TL Kreuzkümmelsamen
- 1 TL Koriandersamen, leicht angedrückt
- 1 TL Fenchelsamen
- 2–3 Lorbeerblätter
- 6–8 schwarze Pfefferkörner
- 2 Stangen Staudensellerie, in Stücken
- 2 Karotten, in Scheiben
- 1 kleines Stück Lauch (heller Teil), in Ringen
- Ein kleines Bund Petersilie oder Koriandergrün
- 1 kleines Stück Zimtstange (optional, für extra Wärme)
- 1 TL Meersalz (später nach Geschmack mehr)
- 2–2,5 Liter Wasser (heiß aufgegossen)
- Optional für mehr Substanz: 1 kleine Handvoll rote Linsen oder 3–4 EL Basmati-Reis, gewaschen
- Zum Abrunden: Saft von 1/2 Zitrone oder 1–2 TL Apfelessig
Ayurveda Fasten – sanfte Reinigung & neue Energie
Du möchtest deinem Körper eine Pause gönnen, ohne ihn zu überfordern? Ayurveda-Fasten setzt auf Sanftheit statt Verzicht: warme Mahlzeiten, klare Strukturen und Rituale, die Verdauung und Energie wieder in Balance bringen.
Das lernst du im Ayurveda-Fasten-Programm
- Ayurvedische Fastenprinzipien: Reinigung ohne Stress für den Körper.
- Dosha-gerechtes Fasten: Vata, Pitta & Kapha individuell berücksichtigen.
- Warme, leicht verdauliche Mahlzeiten: z. B. Kitchari & Brühen.
- Rituale & Tagesstruktur: für Verdauung, Klarheit & neue Energie.
- Alltagstauglich: ideal auch für Einsteiger im Ayurveda.
Anleitung

- Gewürze anrösten: Ghee in einem großen Topf erhitzen. Kreuzkümmel, Koriander- und Fenchelsamen hinzufügen und kurz duften lassen, bis es leicht knistert.
- Aromaten anschwitzen: Zwiebel, Knoblauch und Ingwer zugeben. Unter Rühren 3–4 Minuten glasig dünsten.Kurkuma einrühren.
- Hähnchen anrösten: Hähnchen ins aromatische Fett legen und rundum leicht bräunen. Das gibt Tiefe und Farbe.
- Gemüse und Gewürze zugeben: Karotten, Sellerie, Lauch, Lorbeer, Pfefferkörner und optional Zimt hinzufügen. Mit Salz würzen.
- Aufgießen und köcheln: Mit heißem Wasser bedecken.Einmal aufkochen, dann Hitze reduzieren. Sanft 60–90 Minuten köcheln lassen. Oberfläche bei Bedarf abschäumen.
- Hähnchen herausnehmen: Fleisch auf einem Brett kurz abkühlen lassen, dann Haut und Knochen entfernen. Fleisch in mundgerechte Stücke zupfen.
- Brühe klären: Brühe durch ein Sieb in einen zweiten Topf gießen.Gemüse nach Wunsch teilweise wieder zugeben oder fein pürieren für eine sämigere Basis.
- Einlage garen: Wer Reis oder Linsen nutzt, jetzt in die Brühe geben und weich köcheln (Reis ca. 12–15 Minuten, Linsen 8–10 Minuten).
- Fleisch zurück in den Topf: Hühnerfleisch in die Suppe legen und kurz erwärmen. Mit Petersilie/Koriandergrün und Zitronensaft/Apfelessig abschmecken. Salz nachjustieren.
- Servieren: Heiß genießen.Wer mag, gibt einen Klecks Ghee oder einen Spritzer Sesamöl dazu für extra Nährung.
- Marke: ZS Verlag GmbH
- Easy Ayurveda ? Das Kochbuch: 4 Schritte für deinen Neuanfang in der Küche
- Farbe: White
So Lagerst Du Es
- Im Kühlschrank: Luftdicht verschlossen 3–4 Tage haltbar. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen, nicht stark kochen.
- Einfrieren: In Portionen bis zu 3 Monate. Am besten ohne frische Kräuter einfrieren und erst beim Servieren frisch hinzufügen.
- Meal-Prep-Tipp: Brühe und Fleisch getrennt lagern.So bleibt die Textur optimal und die Suppe lässt sich flexibel variieren.

Gesundheitliche Vorteile
- Wärmend und aufbauend: Lang geköchelte Knochen liefern Kollagen, Mineralstoffe und Aminosäuren – gut für Gelenke, Darm und Regeneration.
- Verdauungsfreundlich: Ingwer, Fenchel und Kreuzkümmel unterstützen die Verdauung und reduzieren Blähungen.
- Ayurvedische Balance: Ideal bei Vata-Dysbalance (Kälte, Unruhe, Trockenheit) und tendenziell auch bei Kapha-Trägheit, wenn nicht zu schwer serviert.
- Leichtes Eiweiß: Hühnerfleisch liefert gut verwertbares Protein ohne zu beschweren – perfekt bei Schwäche oder nach Krankheit.
- Entzündungshemmend: Kurkuma und Pfeffer wirken synergistisch; ein Spritzer Fett verbessert die Aufnahme.
Gesundheitsvorsorge mit Ayurveda – Lebensstil für Prävention & Balance
Du willst Ayurveda nicht nur „nach Gefühl“, sondern mit klarer Struktur in deinen Alltag bringen? Dieses Online-Seminar zeigt dir, wie du Ernährung, Lebensstil und Routinen ayurvedisch ausrichtest – als langfristige Gesundheitsvorsorge, ohne Perfektionismus.
Kursinhalte auf einen Blick
- Modul 1 – Ayurveda als Gesundheitsvorsorge: Warum Konstitution wichtig ist & wie Lebensstil/Ernährung auf Gesundheit wirken.
- Modul 2 – Ayurveda und TCM: Welche Grundprinzipien Gesundheit fördern – und wie ähnlich sie sich sind.
- Modul 3 – „Hausapotheke“ des 21. Jahrhunderts: Rasayanas, rechtzeitig Impulse setzen, ayurvedische Detox-/Fastenwoche als Konzept.
- Modul 4 – Gesundheits-Manager werden: Gesundheitsvorsorge alltagstauglich umsetzen (inkl. „gesund am Geldbeutel“-Ansatz).
Typische Fehler
- Zu stark kochen: Heftiges Kochen macht die Suppe trüb und das Fleisch trocken. Besser sachte simmern lassen.
- Zu wenig Salz oder Säure: Ohne ausreichend Würze wirkt die Brühe flach. Am Ende mit Salz und etwas Zitronensaft/Essig balancieren.
- Gewürze verbrennen: Samen nur kurz anrösten.Verbrannte Gewürze schmecken bitter.
- Alles Gemüse wegwerfen: Ein Teil des weichgekochten Gemüses kann püriert zurück in die Brühe – ergibt mehr Körper und Nährstoffe.
- Keine Fettquelle: Ein kleiner Löffel Ghee oder Sesamöl verbessert Geschmack und Nährstoffaufnahme.
Alternativen
- Vegetarisch: Hähnchen durch 200 g geschälte Mungbohnen (Mung-Dal) und 150 g Pilze ersetzen. Mit Kombu-Alge oder getrockneten Shiitake für Umami.
- Low-FODMAP: Zwiebel und Knoblauch weglassen, stattdessen den grünen Teil vom Lauch, Ingwer und Asafoetida (Hing) sparsam nutzen.
- Getreidefrei: Reis und Linsen weglassen, dafür mehr Wurzelgemüse (Pastinake, Steckrübe) oder Zucchini hinzufügen.
- Schärfer: Ein Stück frische Chili oder eine Prise schwarzer Senfsamen mitrösten – in Maßen, damit es ayurvedisch mild bleibt.
- Kräuter-Varianten: Petersilie durch frischen Koriander oder Dill ersetzen. Im Herbst/Winter zusätzlich etwas Thymian für die Atemwege.
Ayurveda Ernährungsberatung lernen – Nahrung als Medizin
Du möchtest Ernährung nicht nur „gesund“, sondern individuell & ganzheitlich verstehen? In dieser Fachfortbildung lernst du, Ernährung auf Dosha, Lebensphase und Jahreszeit abzustimmen – und Menschen professionell in Ernährungsfragen zu begleiten (für Coaching, Beratung oder den eigenen Alltag).
Das ist im Programm enthalten
- Module 1–6: Ayurveda-Kochkurs (Praxis & Prinzipien für die Küche).
- Module 7–12: Ayurveda-Basics inkl. Konstitutionsbestimmung.
- Module 13–47: Aufbau Ernährung & Gesundheitsberatung (westlich + ayurvedisch).
- Kommunikation & Umsetzung: Rhetorik, Seminargestaltung, Internetmarketing.
- Ziel: kompetent beraten – individuell, praxisnah und alltagstauglich.
FAQ
Kann ich auch nur Hähnchenschenkel verwenden?
Ja.
Schenkel mit Knochen geben viel Geschmack und Gelatine. Menge auf ca. 1–1,2 kg anpassen und ebenso 60–90 Minuten sanft köcheln.
Wie bekomme ich eine besonders klare Brühe?
Das Wasser heiß angießen, nur leise simmern lassen und regelmäßig abschäumen. Am Ende durch ein feines Sieb oder Tuch gießen.
Geht das Rezept auch im Slow Cooker?
Ja.
Alles wie beschrieben anrösten, dann 6–8 Stunden auf Low garen. Zum Schluss Fleisch zupfen, zurückgeben und abschmecken.
Kann ich die Suppe ohne Knochen kochen?
Es geht, aber die Brühe wird weniger kräftig. Nimm dann etwas mehr Gemüse, füge ein Stück Ingwer extra hinzu und koche 15–20 Minuten kürzer.
Was, wenn ich keinen Ghee habe?
Olivenöl oder Kokosöl funktionieren.
Ghee ist ayurvedisch jedoch gut verträglich und geschmacklich rund – wenn möglich, verwenden.
Wie passe ich die Suppe an mein Dosha an?
Für Vata: mehr Ghee, Reis statt Linsen, weniger Chili. Für Kapha: weniger Fett, mehr Ingwer und Pfeffer, eher Linsen nutzen. Für Pitta: mild würzen, Chili weglassen, Zitronensaft sparsam.
Abschließende Gedanken
Ayurvedische Hühnersuppe ist einfach, nährend und erstaunlich vielseitig.
Mit wenigen, gut abgestimmten Gewürzen entsteht ein Topf voll Wärme und Stabilität. Koche eine größere Menge, friere Portionen ein und hab so jederzeit eine Schale Trost parat. Hör auf deinen Körper, passe Gewürze und Einlagen an – und genieße diese Suppe als sanften Begleiter durch die kühleren Tage.